Was ist ein flexibles CMS und warum es für eine erfolgreiche Website so wichtig ist

Jedes Content Management System behauptet von sich, “flexibel” zu sein – doch was heißt das überhaupt? Flexibel meint, dass man mit dem System ohne große Umstände viele verschiedene Dinge umsetzen kann und dabei nicht alles selbst programmieren muss. Flexibel bedeutet aber ebenfalls, dass einfache Seiten schnell umsetzbar sind. So kann zum Beispiel mit Typo3 ein jedes Webprojekt irgendwie umgesetzt werden, doch für einen kleinen Webauftritt ist schon selbstständiges Prgrammieren nötig, das weit über HTML und CSS hinausgeht. Drupal hingegen kommt fast ohne externes Programmieren aus, eine Website Umsetzung ist allerdings ähnlich aufwendig, da ein Basistheme komplett in CSS gestyled werden muss. Anders ist eine Webumsetzung ebenfalls nur durch eigenes Handanlegen in den Variablen und Skripten möglich.

Man braucht eigentlich ein CMS, in dem man einfach nur im Frontend herumklicken kann und Blöcke und Texte platzieren kann. Gibt es: “Concrete5” ist ein CMS, das genau so arbeitet.  Trotzdem ist es nicht besser und nur bedingt flexibler. Alles was über das Darstellen von Inhalten hinausgeht kann das CMS schlichtweg nicht. Für einen Kunden musste eine Bildergalerie umgesetzt werden. Was mit anderen Systemen schnell erledigt ist, dauerte mit Concrete5 eine halbe Ewigkeit.

Anderes Problemthema ist bei WebCMS Lösungen wie Joomla das leidige Thema der Startseite. In Joomla darf die Startseite entweder nur ein Inhaltselement in der Hauptspalte haben oder man muss durch aufwendiges Erstellen von Modulen, die nur für die Startseite aktiviert sind, eine passable Lösung austüfteln. Von einer individuellen Sidebar, die, wie ich finde, das Mindeste bei einem flexiblen CMS ist, wollen wir hier erst garnicht sprechen. Trotzdem hat Joomla seine Berechtigung und zwar durch die schnelle Umsetzung einer Webseite mit eigenen Templates und dem umfangreichen Erweiterungskatalog. Drupal bietet ebenfalls die Möglichleit durch das Modul “Context” – Da das CMS aber Nodebasiert und nicht Seitenbasiert ist, ist die Umsetzung einer Enterprise Seite sehr aufwendig.

Ein Maximum an Flexibilität für meine Zwecke bieten im Moment lediglich Contao und Typo3 (wobei natürlich die aufwändige Installation und Erstellung eines Themes zu bemängeln sind) Die Systeme sind sich in den Grundzügen sehr ähnlich und wer Typo3 verstanden hat wird sich auch in Contao (TypoLight) schnell zurechtfinden.

Fazit

Kein CMS ist so flexibel, dass es für jeden die richtige Flexibilität bieten kann und das ist auch gut so, da ein solches CMS komplett überladen wäre. Wichtig ist es also, viele CMS Lösungen getestet zu haben und eine eigene Meinung über das CMS zu haben. (Das was auf den Webseiten steht, ist oft sehr hoch gegriffen) – Flexibel ist ein CMS erst dann, wenn für das richtige Projekt das richtige CMS verwendet wird und seine Stärken ausspielen kann. Ein erlerntes CMS reicht für eine Webdesign Anbieter also eindeutig nicht aus! Ich kann das als Freiberufler bestätigen. www.philipschopen.de – In Zukunft werde ich auf dieser Seite möglichst objektive Berichte zu den einzelnen Content Management Systemen verfassen. Seit also gespannt und folgt mir auf TWITTER, um immer auf dem Laufenden sein.

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